...man glaubt es kaum, wie gut es Klang
das Wort.''Ich liebe dich!''
Es war ein Traum
Weil du nicht da bisr,
weil deine Augen voller Tränen sind.
Auf Reisen
Ich gehe wieder auf Reisen
Mit meiner leisen
Gefährtin, der Einsamkeit.
Wir bleiben zu zweien einsam
Und haben nichts gemeinsam
Als diese Gemeinsamkeit.
Die Fremde ist Tröstung und Trauer
Und Täuschung wie alles. Von Dauer
Scheint Traum nur und Einsamkeit.
Mascha Kaleko
In Worten, wie die Träumenden sie wagen.
Gott hält seinen Himmel ausgespannt,
Als folgte er uns nach in fernste Ferne.
In den Büchern begegne ich den Toten, als wären sie lebendig,
in den Büchern schaue ich die kommenden Dinge.
Alle Dinge verderben und vergehen mit der Zeit;
aller Ruhm würde der Vergessenheit anheimfallen,
wenn Gott den Sterblichen nicht das Hilfsmittel des Buches gegeben hätte.
Richard de Bury, zitiert von Alberto Manguel
An stillen Tagen warte
Ich manchnal auf das sogenannte Glück
Der blaue Himmel schüttet
Eine Hand von Wolken hin.
Kam, kam.
Kam ein Wort, kam,
kam durch die Nacht,
wollte leuchten, wollte leuchten.
Asche.
Asche, Asche.
Nacht.
Paul Celan, Engführung
Manche Bücher müssen gekostet werden,
manche verschingt man,
und nur wenige kaut man
und verdaut sie ganz.