Es sind nicht wirklich Kurzgeschichten, das, was ich hier schreibe sind Momente aus meinem Leben, ich schreibe zum Beispiel ein Stück aus meinem Schulalltag raus oder einen Traum, den ich hatte. Viel Spaß beim Lesen und lassr euch inspirieren ;)
Der Duft von Freiheit
Ich hörte mich selbst von Weitem atmen. ich atmete tief und langsam, die Luft war erfüllt von dem Geruch nach taufeuchtem Gras, das ich zwischen den Fingern spürte und eine Mischung von verschiedenen Wildblumen, dessen süßlich-milder geruch ich noch nie zuvor gerochen habe. Der Wind, der leicht wie eine Feder um meine nackten Beine und Arme strich, fühlte sich gut an.
Ich musste die Augen geschlossen lassen, damit die schon hoch am Himmel stehende Sonnenicht in meinen Augen stach. Ich wollte sie auch garnicht aufmachen. ich hatte Angst, dass, wenn ich sie öffnete, der Himmel über mir verblasste und ich in die schmerzende Realität zurück geworfen werde.
Ich musste leise kichern, als eine meiner Haarsträhnen mich am Hals kitzelte. Sofort verflog mein Kichern wieder. Ich konnte nicht für immer hier liegen bleiben, das wusste ich. Den leuchtend blauen Himmel, den ich trotz, dass ich ihn noch nicht gesehen habe, wusste, das er so was, wie ich ihn mir vorstellte, werde ich womöglich nicht mehr so schnell entgegen liegen können, mit dem Gesicht zu ihm, sodass meine Sommersprossen leuchten.
Alltagsleere
Das Fenster ist geschlossen, trotzdem höre ich den Wind stark an den Blättern des Baumesa uf der anderen Straßenseite zerren. Der Lehrer steht an der Tafel und erklärt den Stand der Welt im 18. Jahrhundert, während ein Teil der Schüler um mich herum entweder gelangweilt nach voren schauen oder mit igren Banknachbarn reden.
Ich sitze relativ nahe am Fenster. Mein Kinn ist in meine linke Handfläche gestützt, mein Kopf zum Fenster gedreht. ich nehme die Stimme des Lehrers und die der Anderen nicht mehr wahr, Schon seit ich mich auf meinen Platz setzte und den ersten Blick aus dem Fenster geworfen habe, höre ich das sinnlose und oberflächgliche Gerede meiner Mitschüler nicht.
Ein starker Wind weht die Blätter von der Straße und mit ihnen meine Gedanken.
Geträumtes Leben
Der Himmel ist grauverhangen. Es kommt mir vor, als würden die Wolken mich erdrücken, als würden sie immer näher kommen.
Es ist niemand hier. Niemand außer mir, die die verlassene Straße entlang geht.
Es ist komisch, dass es so leise ist. Warum ist es so leise hier?
Ist das ales überhaupt echt? Bin das ich, die hier diese Straße geht, geht und geht. Rennt. Und doch nicht vorwärts kommt.